iPhone Diebstahl

Es ist ärgerlich. Nicht nur der materielle Verlust schmerzt, sondern auch der Datenverlust. Tolle Urlaubsfotos, Videos oder Notizen. Alles weg! Noch schlimmer wird es, wenn sensible Daten, wie Passwörter, auf dem Smartphone gespeichert oder Bezahl/Banking Apps installiert sind. Dadurch kann Ihre Privatsphäre verletzt werden. Wir möchten Ihnen einige Tipps rund das Thema Handy Diebstahl geben.

Wir hoffen natürlich, dass es nie soweit kommt. Doch es kann schneller passieren als man denkt. Jedes Jahr werden tausende Smartphones gestohlen und selten wieder gefunden. Damit Ihre Daten nicht für immer verloren sind, sollten Sie präventiv handeln. In erster Linie machen Sie periodische Backups. Apple bietet für das iPhone zwei verschiedene Backup Varianten an. Einerseits über iCloud und andererseits über Ihren PC mittels iTunes. Sie können eine oder beide Varianten gleichzeitig nutzen. Weitere Informationen zu den Backup Varianten finden Sie hier.

Dadurch verlieren Sie nicht alle Daten, sondern nur den Teil nach dem letzten Backup. Wir empfehlen mindestens ein Backup pro Monat zu erstellen.

Als nächstens vergewissern Sie sich, dass Sie die Funktion „Mein iPhone suchen“ aktiviert haben. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie Ihr iPhone bei Verlust oder Diebstahl orten. Klicken Sie auf den folgenden Link, falls Sie diese Option noch nicht aktiviert haben und es möchten.

Mit der App „Mein iPhone suchen“ orten Sie das iPhone sehr genau. Bei der Aktivierung des „Modus verloren“ können Sie eine Nachricht hinterlassen. Diese Nachricht wird eingeblendet, sobald das gestohlene iPhone wieder online ist. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, sensible Daten aus der Ferne zu löschen. Wählen Sie dazu die Option „Mein iPhone löschen“ aus. Daraufhin werden alle Daten inklusiv Ihre Kreditkarten für Apple Pay gelöscht. Nachdem Sie Ihr Gerät gelöscht haben, können Sie es nicht mehr orten. Ist das iPhone ausgeschaltet oder offline, werden alle genannten Funktionen übernommen, sobald es sich wieder mit dem Internet bzw. mit dem Apple Server verbindet.

Ohne die App „Mein iPhone suchen“ können Sie Ihr Gerät nicht orten. Deshalb empfehlen wir Ihnen diese Funktion zu aktivieren.

Sobald Sie den Diebstahl Ihres Smartphones bemerken, handeln Sie umgehend. Sperren Sie Kreditkarten, welche im Apple Pay gespeichert sind. Ändern Sie alle Passwörter wie E-Mail Account, E-Banking Login oder PayPal.

Können Sie das iPhone nicht innerhalb der nächsten Stunden orten, sperren Sie schliesslich Ihre SIM Karte. Dadurch hat Ihr Gerät kein Netzzugang und es kann leider nicht mehr geortet werden. Doch meistens wurde dann die SIM Karte bereits entfernt.

Zuletzt möchten wir uns bei Ihnen für die Aufmerksamkeit bedanken und würden uns über eine Bewertung freuen. Bis zum nächsten Mal!

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Sicheres Online Shopping – Weitere Tipps

Heute geben wir Ihnen weitere Tipps zu sichereres Online Shopping. Nebst den traditionellen Online Shops gibt es andere Formen des Online Verkaufs. Immer mehr Angebote finden ihren Platz auf Social Media Plattformen. Darüber hinaus sind Tauschbörsen wie Ebay oder Ricardo sehr beliebt. Hier ist ebenfalls Vorsicht geboten.

  • Facebook-Belohnung-Smartphone-rcm560x0Verlockende Angebote auf Socia Media Plattformen. Auf Social Media Plattformen tauchen immer wieder verlockende Angebote. Gemeint sind damit Gadgets, die zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden. Ich erinnere mich an einer Werbung für ein Iphone 6S für „NUR CHF 299.-„. Solche Posts sind meistens Fakes, Außer Sie kommen von einem offiziellen Anbieter bzw. Vertragspartner. Bei solchen Angeboten erhalten Sie beschädigte, falsche oder gebrauche Waren. Im schlimmsten Fall liefern Betrüger nichts und Sie verlieren Ihr Geld.
  • Verlockende Inserate auf Tauschbörsen oder Foren. Hier sollten Sie genau so vorsichtig sein, wie bei Angebote auf Social Media Plattformen. Wird die Ware zu sensationellen Preisen zum Verkauf angeboten, stehen oft auch Betrüger dahinter. Sogar bei Immobilien Inserate versprechen Betrüger eine Zusage gegen Vorauskasse vor einer Besichtigung. Da erleichtern Sie Ihre Bankkonto beträchtlich. Auf Tauschbörsen handeln Sie nur mit User, die gute Bewertungen haben und mindestens 1-2 Jahre aktiv verkaufen. Ist ein Inserat verdächtig, melden Sie dies dem Betreiber der Plattform. Meistens steht dafür ein Button „Missbrauch melden“ zu Verfügung.
  • Anti Virus und Betriebssystem aktualisieren. Halten Sie Ihr Anti Virus Programm sowie das Betriebssystem stets auf den aktuellsten Stand. Dies gilt jedoch auch für andere installierte Programme wie Microsoft Office Pakete usw. Kein Programm ist perfekt. Mit den Updates werden Sicherheitslücken geschlossen. In dieser Weise wird die Angriffsfläche gegenüber Betrüger resp. Viren, Trojaner oder andere Schadsoftware deutlich kleiner. In der heutigen Welt der Smartphones und Tablets ist es empfehlenswert, auch für diese Geräte zu schützen.
  • Kontoauszüge immer überprüfen. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, insbesondere die Kreditkartenabrechnungen. Dies gilt auch für Ihre online Bezahlkonten wie PayPal oder Stripe. Die Übeltäter greifen manchmal Sie nicht direkt an, sondern hacken Online-Shops. In dieser Weise gelangen Sie an Ihre Kreditkarten- oder Kontodaten. Immer wieder hört man von Datenklau bei Unternehmen. Wie zum Beispiel im Jahre 2011 bei Sony. Hacker gelangten zu 77 Millionen Datensätzen von Playstation Spielern. Oft werden mehrere kleinere Buchungen vorgenommen, damit die Beträge nicht in Ihren Kontoauszügen auffallen. Schauen Sie genau an wen das Geld ging. Fällt Ihnen eine verdächtige Buchung auf, kontaktieren Sie schnellstmöglich Ihre Bank oder Kreditkarteninstitut.
  • Kein fremdes Gerät oder öffentliches Netzwerk nutzen. Loggen Sie sich nie von fremden resp. Öffentlichen Geräte ein. Sie wissen nicht, ob diese mit Schadsoftware infiziert oder manipuliert wurden. Dasselbe gilt für öffentliches Netzwerk. Solche Wifi Netze werden von vielen Usern verwendet. Damit laufen Sie Gefahr, dass Ihre Daten von Hacker abgefangen werden. Bis Sie den Datenklau bemerken, ist es oft zu spät.

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Sicherheit im Online Shopping

Sie suchen nach tollen Schnäppchen im Internet und gelangen auf einen neuen Online Shop. Die Verlockung ist groß. Sie geben eine Bestellung auf. Leider werden Sie den bestellten Artikel nie erhalten. Noch schlimmer, Ihre persönliche und Kreditkarten Daten werden missbraucht. Im Internet Einkaufen liegt stark im Trend. Der Markt wächst Tag für Tag. Neue Online Shops schießen wie Pilze aus dem Boden. Leider steigt auch die Internet Kriminalität. Insbesondere das raffinierte Geschäft mit „Fake-Shops“. Mit unserer Blog-Serie zu sicheres Online Shopping, möchten wir Sie auf die Gefahren aufmerksam machen.

Online Shopping

In erster Linie geht es darum, einige Fragen zu beantworten. Den Shop genauer zu begutachten. Und falls notwendig, Kontakt mit den Betreiber aufzunehmen.

Wie seriös ist der Online Shop?

Eine einfache Regel lautet: Begutachten Sie den Online Shop. Macht der Auftritt einen seriösen Eindruck? Beinhalten die Texte Rechtschreibfehler? Wird eine Telefonnummer angegeben?

Der Betreiber eines Online Shops kann eine private oder juristische Person sein. Generell gilt für kommerzielle Webseiten in der Schweiz eine Impressum-Pflicht. Der vollständige Namen samt Adresse muss veröffentlicht sein. Der Unterhalt und die Pflege eines Shops nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Dies kann auch einiges über den Betreiber aussagen. Wie gut sind die Produkte beschrieben? Wird der Preis korrekt ausgewiesen oder fehlen MwSt. und Versandkosten. Ist das Produkt an Lager und wird eine Lieferfrist genannt? Nebst der Produktbeschreibung sollten Sie auch auf die AGB und Datenschutzerklärungen achten und diese lesen.

.ch Domain… Schweizer Anbieter?

Ein Online Shop unter einer .ch Domain muss nicht zwingend, von einen Betreiber in der Schweiz geführt werden. Dies merken Sie spätestens, wenn der Postbote noch MwSt.- und Zollgebühren verlangt. Die Halter von .ch Domänen werden in ein öffentliches Register geführt. Sie können diese über die Webseite whois.nic.ch abfragen.

Es lohnt sich, den Namen des Betreibers bei Suchmaschinen einzugeben. Dabei sollten Sie auf negativen Erlebnisberichten achten. Falls vorhanden liefert zum Beispiel Google auch Bewertungen unter den Suchergebnissen. Bei Fragen zu Artikeln, senden Sie zuerst eine E-Mail. Meistens steht dafür ein Kontaktformular zur Verfügung. Achten Sie wie lange es dauert, eine Antwort zu erhalten. Auch die E-Mail sollte wie bereits erwähnt, verständlich und ohne Rechtschreibfehler formuliert sein.

Ist ein Gütesiegel vorhanden?

Idealerweise hat der Online Shop ein Gütesiegel. Dies vermittelt Ihnen als Kunde eine gewisse Sicherheit. Passen Sie aber auf, es gibt auch hier schwarze Schafe. Zu den verlässlichen Gütesiegel gehören: Trusted Shops, TÜV Süd, IPS oder EHI. Bei einer Zertifizierung werden unter anderem die Bonität, Sicherheit, Bestellprozess, Käuferschutz und Kundendienst überprüft.

Wie werden meine Daten übertragen?

Die Übertragung von persönlichen und Kreditkarten Daten sollte immer über eine gesicherte Verbindung stattfinden. Dazu wird auf den Online Shop ein SSL Zertifikat installiert. Sie erkennen eine gesicherte Verbindung am Schlösschen in der Adresszeile. Bei einem sogenannten EV SSL Zertifikat wird die Adresszeile zusätzlich grün.

Wir hoffen, dass dieser Beitrag Ihnen hilft Fake Shops zu enttarnen. Leider werden Betrüger immer kreativer. Seien Sie deshalb trotz allen Bemühungen immer vorsichtig. Bei Bedenken sollten Sie immer den Online Shop verlassen.

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